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Allium sativum

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Synonyme

Knoblauch, fermentierter Knoblauch, schwarzer Knoblauch

Wirkung

Knoblauch wurde zu allen Zeiten als Heilpflanze verwendet. Nicht umsonst gilt Knoblauch als Mittel gegen das Altern: Knoblauch schützt unbestreitbar vor Herz- und Kreislauferkrankungen, verbessert die Durchblutung von Organen und Geweben, stärkt das Immunsystem und schützt den Körper von Giftstoffen. Außerdem ist Knoblauch ein hervorragendes Heilmittel bei verschiedene Infektionen durch Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten. Knoblauch ist reich an wertvollen schwefelhaltigen Verbindungen, wovon die wichtigste das Alliin (S-Allyl-L-Cysteinsulfoxid) ist. Das (stabile) Alliin wird durch das Enzym Alliinase in Allicin (Diallylthiosulfi-nat) umgewandelt, wenn frischer Knoblauch gehackt oder zerdrückt wird. Allicin, ein sehr instabiler Stoff, wird danach schnell in mehr als hundert aktive Metaboliten (Thiosulfinate) um-gewandelt. Gute Knoblauchpräparate enthalten vor allem Alliin, das im Darm und anderswo im Körper zu Metaboliten (Allicin und andere) mit starken Heilwirkungen umgewandelt wird.
    
  1. Knoblauch beeinflusst Faktoren, die eine entscheidende Rolle bei der Entstehung und Progression der Atherosklerose spielen. Knoblauch sorgt für eine Senkung des Ge-samtcholesterin-, LDL- und Triglyceridspiegels, erhöht den positiven HDL-Cholesterinwert, senkt den Fibrinogenspiegel, verringert den arteriellen Blutdruck, regt die Fibrinolyse an, hemmt die Thrombozytenaggregation und vermindert die Viskosität des Blutes. Allicin und S-Allylcystein schützen die Endothelzellen und LDL gegen Oxida-tion und schützen durch diese antioxidative Wirkung indirekt vor Atherosklerose. Au-ßerdem hemmt Knoblauch den atherosklerotischen Prozess direkt, indem er der Ver-mehrung von glatten Muskelzellen in atherosklerotischen Plaques und Fettablagerun-gen in der Gefäßwand entgegenwirkt. 
  2. Knoblauchextrakt senkt den systemischen Blutdruck bei Hypertonie. Da Knoblauch (in vivo) das Enzym NO-Synthase im Gefäßendothel stimuliert, nimmt die Produktion des gefäßerweiternden Stickstoffmonoxids (NO) zu. Weiterhin erfolgt Blutdrucksenkung durch Hyperpolarisation der Zellen der glatten Muskulatur in den Blutgefäßen und/oder Hemmung der Öffnung von Calcium-Kanälen im Muskelgewebe. Auch die Hemmung des Angiotensin-Converting-Enzyms (ACE) und Modulation der Prostaglan-dinsynthese kann bei der Beeinflussung des atherosklerotischen Prozesses eine Rolle spielen. 
  3. Knoblauch-Extrakt (der unter anderem Allicin, Diallyldisulfid und S-Allylcystein enthält) hat eine starke antioxidative Wirkung und schützt vor Lipidperoxidation, wirkt der Bil-dung von Superoxid-Anionradikalen entgegen und fängt freie Radikale ein. Darüber hinaus führt die Einnahme von Knoblauch zur Vermehrung der antioxidativen Enzyme Katalase und Glutathionperoxidase im Serum. 
  4. Knoblauch stimuliert die Aktivität von Makrophagen, Lymphozyten und natürlichen Kil-lerzellen. Durch Hemmung der Enzyme Cyclooxygenase und Lipoxygenase verringert Knoblauch die unkontrollierte Bildung von proinflammatorischen Eicosanoiden (Prostaglandinen, Leukotrienen und Thromboxanen).
  5. Knoblauch besitzt eine sehr breite antimikrobielle Aktivität und wirkt gegen gramposi-tive und gramnegative Bakterien, Viren, Parasiten, Pilze und Schimmel, darunter Candida albicans. Auch der Toxinproduktion durch Mikroorganismen wirkt Knoblauch entgegen. Das Potenzial eines Milligramms Allicin entspricht dem von ca. 15 IE Penizil-lin. Auch gegen Darmparasiten ist Knoblauch wirksam. Allicin tötet Durchfall verursa-chende Amöben (Entamoeba histolytica) durch Blockierung von Cysteinproteinasen und Alkoholdehydrogenasen in deren Organismus ab. 
  6. Allicin inaktiviert die Enzyme von pathogenen Bakterien, Viren und Pilzen, indem es mit der Thiolgruppe (SH- oder Sulfhydryl-Gruppe) der Enzyme reagiert. Säugetiere verfü-gen über viel weniger Proteine mit SH-Gruppen als niedere Organismen. Daher schützt im menschlichen Körper Glutathion die Thiolgruppen vor Beschädigungen. Aufgrund des tiefgreifenden Wirkungsmechanismus des Knoblauchs können Mikroorganismen, die empfindlich auf Knoblauch reagieren, zum Glück auch keine Resistenz gegen Knoblauch entwickeln.

    

In-vitro- und In-vivo-Studien haben gezeigt, dass Knoblauch das Immunsystem stärkt, zum Teil durch seine antioxidative Wirkung. Dafür sind das Allicin und zahlreiche Metaboliten ein-schließlich Diallylsulfid (DAS), Diallyldisulfid (DADS) und Gammaglutamyl-Methylselenocystein (GGMSC) verantwortlich. Die im Knoblauch enthaltenen Di- und Trisulfide chelatieren Schwermetalle wie Quecksilber, Kadmium und Blei. Nicht unwichtig ist auch, dass Bestandtei-le des Knoblauchs in der Leber und anderen Organen Enzyme der Phase-II-Entgiftung induzie-ren, wodurch Giftstoffe besser abgebaut und ausgeschieden werden und der Körper gegen hochreaktive Metaboliten der Phase-I-Entgiftung geschützt wird. Knoblauch schützt die Leber vor toxischen Substanzen wie Aflatoxin, Benzpyren und Paracetamol. Die Wirkung von Knob-lauch wird stark reduziert, wenn frischer Knoblauch erhitzt wird. Aus der Volksmedizin ist be-kannt, dass Knoblauch die Verdauung unterstützt, gegen Dysbiose wirkt und den Appetit an-regt. Knoblauch kann den Blutzuckerspiegel senken. Jedenfalls geht dies aus tierexperimen-tellen Studien hervor. Studien am Menschen sind bisher jedoch noch nicht ganz eindeutig. Möglicherweise verbessert Knoblauch die Insulinausschüttung und sorgt für eine langsamere Inaktivierung von Insulin.

Fermentierter Knoblauch (schwarzer Knoblauch) 

Schwarzer Knoblauch wird hergestellt, indem man frischen, weißen Knoblauch bei einer spezifischen Temperatur und Feuchtigkeit bis zu 20 Monate fermentieren lässt. Es verdankt seinen Namen der dunklen Färbung, die er während dieser Zeit annimmt. Während des Fermentationsprozesses entstehen besondere wasserlösliche Schwefelverbindungen wie S-Allylcystein (SAC) und S-Allylmercaptocystein (SMAC), die eine signifikant höhere orale Bioverfügbarkeit besitzen als die Verbindungen, die in gewöhnlichem Knoblauch vorhanden sind. Die medizinische Wirkung (aufgrund entzündungshemmender, gefäßerweiternder, neuroprotektiver, antibiotischer und antioxidativer Eigenschaften) ist im Wesentlichen auf den Hauptbestandteil SAC zurückzuführen. Neben diesen wasserlöslichen Komponenten enthält der fermentierte Knoblauchextrakt die fettlöslichen Allicinmetaboliten Diallylsulfid (DAS), Diallyldisulfid (DADS), Diallyltrisulfid (DATS) und Diallyltetrasulfid, die für seine antioxidativen Wirkungen mitverantwortlich sind.  Obwohl beide Arten von Knoblauch sehr günstige und vergleichbare Gesundheitseffekte zeigen, gewinnt der schwarze Knoblauch aufgrund einiger wesentlicher Vorteile zunehmend an Popularität. Wo weißer Knoblauch unter Umständen nach geringfügige Magen-Darm-Nebenwirkungen verursachen kann, treten diese bei der fermentierten Form so gut wie überhaupt nicht mehr auf und unerwünschte Nebenerscheinungen wie scharfer Geschmack und starker Geruch gehen während des Reifeprozesses praktisch vollständig verloren. Darüber hinaus wurden bisher keinerlei unerwünschten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beobachtet und er ist auch in höheren Dosierungen vollkommen atoxisch.

Indikationen

  • Kardiovaskuläre Erkrankungen (einschließlich Atherosklerose, koronare Herzerkrankun-gen, Schlaganfall, Thrombose und Bluthochdruck)
  • Periphere Durchblutungsstörungen (Schaufensterkrankheit, Raynaud-Syndrom)
  • Hyperlipidämie, Hypertriglyceridämie, Hypercholesterinämie
  • Bakterielle, virale, parasitäre und Pilzinfektionen der Atemwege (wie Bronchitis, Asth-ma, Erkältungen, Sinusitis, Lungenentzündung, Pharyngitis)
  • Bakterielle, virale, parasitäre und Pilzinfektionen des Gastrointestinaltraktes (wie Gast-roenteritis, Durchfall, Ruhr, Candidiasis und Infektionen durch Darmparasiten)
  • Bakterielle, virale, parasitäre und Pilzinfektionen der Harnwege (wie Blasenentzün-dung, Candida)
  • Dyspepsie
  • Leberentgiftung

Kontra-Indikationen

Vor und unmittelbar nach Operationen und bei der Verwendung gerinnungshemmender Medikamente (wie Warfarin, Aspirin und Indomethacin) sollte Allium-sativum-Extrakt mit Vor-sicht eingesetzt werden, da Knoblauch die Blutgerinnung verlangsamt. Allium-sativum-Extrakt ist bei Überempfindlichkeit gegen Knoblauch und bei der Anwendung von Protease-Inhibitoren gegen das HIV-Virus kontraindiziert, da Knoblauch den Blutspiegel von Protease-Inhibitoren deutlich senken kann.

Nebenwirkungen

Manchmal führt die Verwendung von Allium-sativum-Extrakten (insbesondere bei hohen Do-sierungen) zu Übelkeit, Schwindel, Magenbeschwerden oder Reizung der Schleimhäute im Magen-Darm-Trakt. Durch eine Verringerung der Dosis werden solche Beschwerden in der Regel vermieden. Eine allergische Reaktion ist im Prinzip möglich, aber sehr selten. Fermentierter Knoblauch hat wenig oder überhaupt keine Nebenwirkungen.

Interaktionen

Bei der Verwendung von Antidiabetika (Sulfonylharnstoffen) ist zu beachten, dass sich die blutzuckersenkende Wirkung in Kombination mit Knoblauch verstärken kann. Außerdem kann Knoblauchextrakt theoretisch die Wirkung von Statinen (cholesterinsenkenden Medikamen-ten) und ACE-Hemmern (Medikamenten gegen hohen Blutdruck) verstärken. Von der Ein-nahme von Allium-sativum-Extrakt in hohen Dosierungen wird bei der Verwendung der ge-nannten Medikamente zur Sicherheit abgeraten. Abschließend ist bekannt, dass Allium-sativum-Extrakt die Wirkung von Antibiotika potenziert.

Dosierung

Verwenden Sie eine Dosis von Allium-sativum-Extrakt, die in etwa einer Menge von 10 mg Alli-in entspricht. Höhere Dosen können über kürzere Zeiträume (z. B. zur Behandlung von Infektio-nen) angewendet werden. Es ist zu empfehlen, Allium-sativum-Extrakt zu den Mahlzeiten ein-zunehmen. 

Synergie

Neben Allium-sativum-Extrakt können, je nach Indikation, noch weitere Nahrungsergän-zungsmittel wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Alpha-Liponsäure, Antioxidan-tien, Chlorella und ein gutes Probiotikum eingesetzt werden. Bei Candidiasis und anderen Pilzinfektionen ist die Einnahme von Caprylsäure zusätzlich zum Allium-sativum-Extrakt eine gute Wahl.

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